Workshop Hinterport in Bremen
Der Workshop „Wege zur Verbesserung der Markteffizienz von Häfen: Steigerung der Zusammenarbeit” fand am 27. September 2010 im Atlantic Grand Hotel in Bremen unter der Organisation von Interporto Bologna und der DGG statt. Im Rahmen des Programms besuchten die Teilnehmer den Umschlagsort Bremen und machten sich mit seinen Kapazitäten und der Arbeitsweise bekannt.
Der Workshop wurde im Rahmen des Projekts Hinterport veranstaltet, der vom Marco Polo Programm finanziert wird, dessen Hauptziele die effizientere Verbindung von See- und Binnenhäfen (Logistikterminale im Hinterland, „Trockenhäfen”) und deren Zusammenarbeit mit Logistikketten sind. Beim Projekt Hinterport handelt es sich um eine Partnerschaft zwischen 17 europäischen Partnern, einschließlich Forschungsinstitute (AFT-IFTIM, ITEN), Terminalbetreiber in Häfen und Hafenverwaltungen (Antwerp, Valencia, Naples, Koper, Athens, Trieste, Tallinn), Güterverkehrszentren (Bologna, Nola, Madrid, Marseille, DGG – Deutsche GZV-Gesellschaft) und Transportbetreiber (Italcontainer, LG-Lithuanian Railways, Emmons). Am Projekt sind Vertreter europäischer Mitglieder beteiligt und es ermöglicht die tägliche Zusammenarbeit und den Informationsaustausch auf den Gebieten Transport und Logistik, mit dem Ziel der Verbesserung der intermodalen Transportleistungen.
Im Arbeitsteil der Sitzung wurde auch ein Trainingsseminar veranstaltet, bei dem Dr. Dragan Kostiæ eine Präsentation unter dem Titel „Freizone Pirot – intermodales Logistikterminal am Korridor 10” hielt, die große Aufmerksamkeit der Anwesenden erregte. Die anwesenden Logistiker zeigten ihre Bereitschaft, bei der Entwicklung des Terminals in Pirot und seiner Integration in das Netz der intermodalen Terminale Europas Hilfestellung zu bieten .
Die Freizone Pirot, die von der DGG (Deutsche GVZ-Gesellschaft) als 41. Terminal nach Warenumsatz in Europa rangiert wird, nahm an dieser Versammlung der bedeutendsten Logistikoperatoren in Europa teil, mit dem Wunsch, das Potenzial für die Entwicklung der Intermodalität in Serbien vorzustellen und zeigte ihre Bereitschaft, sich an das Netz der intermodalen Betreiber Europas anzuschließen, mit dem Ziel der Optimisierung von Logistikketten, der Beschleunigung des Warenverkehrs und der Erbringung günstiger Logistikoperationen für die Kunden und Nutznießer der Zone.
Während des Besuchs in Bremen hatten die Anwesenden die Gelegenheit auch den Hafen Jade Wilhelmshaven zu besuchen, für dessen Erweiterung das Meer aufgeschüttet wird, wobei der Hafen in der ersten Erweiterungsphase bis 2011 um 100ha vergrößert wird und zusätzliche 60ha werden später dazukommen.
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